Golfball als Bremsgriff VS Acro Handles

Jeder kenn die Problematik – wie greife ich am besten meinen Bremsgriff im Flug? Um den herstellerseitigen Vorlauf etwas zu reduzieren, wird der Bremsgriff gerne gewickelt. Durch eine halbe bis ganze Wicklung bin ich mit den meisten Schirmen „online“ und habe ein viel besseres Handling. Die Bremsen greifen schneller, der Arbeitsbereich wird kleiner und befindet sich in einer angenehmeren Position (anatomisch gesehen). Ich selbst wickle in der Regel 1/2 mal mit dem beliebten Franzosengriff. Allerdings ist mir diese Methode bei langen Flügel teilweise zu anstrengend. Man verkrampft irgendwann die Hand und dann macht es keinen Spaß mehr. Abhilfe können hier so genannte Akro Handles bieten. Das sind kleine Stäbchen, die oberhalb des Bremsgriffes angebracht werden – oder man kauft sich gleich einen kompletten Bremsgriff mit diesen Akro Handles (Kostenpunkt zw. 15 und 40 EUR).

Eine günstige und wesentlich bequemere Alternative sind Golfbälle (oder ähnliches). Die Größe und die Form bieten einen passgenauen Sitz zwischen Zeige- und Mittelfinger. So lässt es sich extrem entspannt fliegen und das Handling wird noch um einiges geschmeidiger.

Einfach durch einen Golfball ein Loch bohren und diesen mittels Palstek über den Bremsgriffen befestigen. VORSICHT: die Bremsleinen sollten hierfür etwas verlängert (rausgelassen) werden, damit die Bremsen nach Montage nicht um die Höhe des Golfballs verkürzt sind! Zudem hat der Golfball durch seine gelochte Oberfläche den geringsten Wiederstand 😉

Vorteile: viele, siehe oben

Nachteile: beim Leinensortieren (Tragegurt) durch das Gewicht der Golfbälle etwas Gewöhnungsbedürftig

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