Höhenflug in Andelsbuch / Niedere

Höhenflugausbildung – Die ersten 15 Höhenflüge

… zeichnen sich als sehr langwierig ab. Im Monat Mai und auch jetzt im Juni haben wir partout kein beständiges Flugwetter! Toll, war doch der Mai in den letzten Jahren der Wonnemonat schlechthin. Seit dem ich das tägliche Gleitsegel-Flugwetter studiere, gibt es bei mir nur noch schlechtes Wetter. 🙁 Auch wenn die Sonne draußen scheint!

Beim Paragliden gibt es wettermäßig extrem viel zu beachten. Damit hatte ich nicht gerechnet. Meiner Vorstellung nach musste halt die Sonne scheinen, der Wind passen und auf gehts zum Fliegen – Pustekuchen! Es gibt labile Luftschichten, es gibt Inversionen, Kaltfronten, Warmfronten, Talwinde, Thermik mit Turbulenzen, den bösen Föhn, Überentwicklungen von Haufenwolken … genügt das? Deshalb kann bei Föhn schönstes Badewetter sein, was jedoch zum Gleitschirmfliegen absolut unbrauchbar ist! Damit muss man leben und genau deshalb zieht sich die Höhenflugschulung unnötig in die Länge.

Zu absolvieren sind im Gesamten 40 Alleinflüge mit Leistungsinhalten wie Ohren Anlegen, B-Leinen-Stall (dient beides der Abstiegshilfe), rollen, nicken, 8er fliegen, Vollkreise fliegen, Klapper simulieren (einseitiges Einklappen des Schirms) und die ideale Landeeinteilung mit Punktlandung. Diese 40 Flüge sind gewiss ein Minumim um die nötige Flugpraxis und erste Sicherheiten zu erlangen.

Zumindest wurden wir am Wochenende 03/04 Juni mit allerbestem Flugwetter und ordentlich Thermik belohnt, sodass wir Schüler unsere ersten 45 Minuten-Flüge absolvieren konnten (was eigentlich kein Lehrinhalt ist, aber mehr Spaß bereitet als ein 15 Minuten absegeln).

Ach ja, ich habe mir nach längerer Recherche meine eigene Ausrüstung zugelegt. Die Entscheidung für den Gelitschirm viel auf den Tequila 2 von Skywalk. Warum? Ich habe viel gutes über den Flügel gehört/ gelesen und es ist ein 1-2 lowlevel Schirm. Das heißt, einfach ein bisschen agiler als ein purer 1er. Den Unterschied spürt man auch schon als Beginner. Dazu habe ich mir ein Independence Fusion Gurtzeug mit einer Supair Rettung rausgelassen. Das ganze gebraucht in gutem bis super Zusand. Der Flügel hat gerade mal 10 Flüge hinter sich und ist von 04/2010. Also TipTop. Die Entscheidung für einen eigenen Schirm muss man doch recht schnell treffen, da man zum einen natürlich auf seinem eigenen Equipment geschult werden sollte/ möchte, zum anderen nimmt die Flugschule pro Höhenflug (ab dem fünften) eine nicht gerade geringe Leihgebühr (wenn man nicht bei ihnen kauft). Das handhaben vermutlich nahezu alle Schulen so.

This Post Has 1 Comment

  1. Pete sagt:

    Schöne Seite hast du da! Weiter so 🙂

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