Gestern ging es in diesem Winter zum ersten mal an den Diedamskopf zum Fliegen. Die Prognosen mit Ost/ NordOst haben sich dann vor Ort leider bestätigt. Ab Mittag andauernder NO – N mit Windstärken bis zu 20 km/h. Viel Parawaiting am Startplatz, aber 2 Flüge waren drin. Bei Nordost kommt man dann doch grad noch so raus. Ein paar haarsträubende Startversuche waren mal wieder zu beobachten. Starts zwischen Seilbahn und Bergstation…mit Zwischenlandung auf der Piste
Winterfliegen am Diedamskopf
Zurück aus dem Urlaub steht Weihnachten vor der Türe. Sehr entspannent, wenn man dem Weihnachtstrubel so kurz vorher entflieht.
Die Woche im Silvretta/ Montafon war kurz und ereignisreich. Eine Woche vor Ankunft lag praktisch noch kein Schnee in den Höhenlagen. Erst ein paar Tage vor Anreise (17.12) erhielten die Berge ihr weißes Kleid. Als Flieger wäre es mir im Grunde egal gewesen, wie die Schneelagen aussehen. Aber wir waren ja nicht ganz alleine unterwegs und letztendlich war ich ganz froh über die weiße Pracht, da mit Fliegen in der Woche nicht viel los war. So entschied ich mich kurzerhand nach 16 Jahren mal wieder auf’s Schneebrett zu steigen – und es war richtig geil! Im Verlauf der Woche bekamen wir über 1 Meter Neuschnee und Powder vom Feinsten! Ein adäquater Trost für das miese Flugwetter.
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Ausflaren beim Gleitschirmfliegen
Was bedeutet überhaupt der Begriff ausflaren beim Gleitschirmfliegen? Ich sammle Energie, in dem ich den Schirm etwa 5-10 Meter über dem Boden kurz beherzt anbremse. Durch das Anbremsen gerät die Kappe in eine Nickbewegung. Zuerst pendelt der Pilot nach vorne, dann nach hinten. Dadurch erhält der Schirm Energie und zugleich einen schwungvollen Auftrieb. Ich gleite im Anschluss mit rel. viel Speed in einem flachen Winkel zum Boden über die Erde und komme mit dieser Methode extrem Sanft zu Boden. Dies sichert mir nicht nur eine sanfte Landung, sondern macht zudem richtig Spaß!
Allerdings sollte man den Schirm nicht zu knapp über dem Boden anbremsen, da man sonst das Gegenteil erreicht und mit viel Speed einbombt!
Welche Höhe hierzu ideal ist, hängt zum einen vom Fluggerät ab, zum anderen vom Gegenwind, Gefälle, etc. Am besten übt man die Methode auf einer großem, ebenen Landewiese und tastet sich Stück für Stück an das richtige Ausflaren heran. Also erst einmal einen leichten Bremsimpuls in ausreichender Bodennähe geben, und schauen, wir der Schirm mitsamt Pilot reagiert. Das ganze steigert man jedes Mal ein wenig, bis man die richtige Höhe und den dazugehörigen Bremsdruck-/ und Weg heraus hat. Viel Spaß beim Üben!
Hier bei 7:58 Minuten einigermaßen zu sehen:
Gehe direkt zu 7:58 Min
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Ein paar mal hat es mich heute über den Acker gezogen. Kein Wunder bei einem 20er Wind mit 30er Böen… aber man lernt stets was dazu -> nä. Mal auf der Couch bleiben.
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Mit der Dreammachine (Chili 2) am Pfänder
Heuer zum ersten Mal am Pfänder in diesem Jahr – schöne Erfahrung! In zwei kurzen, aber schönen Flügen mit Andi konnte ich meinen Neuerwerb einweihen. Der Skywalk Chili 2 ist einfach geil und neben dem Tequila 3 dann eher der Streckenjäger. Kurze knackige Steuerwege mit gutem Druck und das Farbdesign im African-Style finde ich sehr gelungen. Auch wenn das viele Weiß am Oberflügel vermutlich bald eher grün oder braun gescheckt sein wird
Weitere Infos und Tests zum Chili 2
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